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Alpine VFZ 3 - 500

 

 

Veränderungen, Verbesserungen, Erfahrungen

 

Viel-Span-Rollo

Unter diesem Unwort verbirgt sich lediglich ein Rollo um den Faltenbalg der Y-Achse vor zuviel Spanmaterial und damit vor Verstopfung zu schützen. 

Gleichzeitig werden Späne durch dieses Rollo abtransportiert und entsorgt indem das Rollo unter die Fräse gezogen wird und sich in eine Edelstahlwanne entleert. Diese kann von Zeit zu Zeit bequem ausgeleert werden.

 

 

 

 

Absaugung und Vakuum

Nach den ersten Fräsarbeiten in CFK war schnell klar, dass eine Absaugung zum absoluten MUSS gehört. Weniger um wirkliche Alu-späne abzusaugen, sondern mehr gegen den Staub bei Fräsarbeiten in Holz, CFK, und GFK.

Hierzu dient ein etwas modifizierter Zyklonabscheider der in den diversen Baumärkten zum Saugen von Asche angeboten wird und mein ganz normaler Werkstattsauger der an der Tonne angesteckt wird.

 

 

 

Damit Staub/Späne auch zuverlässig eingesaugt werden können, habe ich einen Absaugkopf für die Elte-Spindel gebaut, der sich auf dem runden Lagergehäuse der Spindel bequem in der Höhe verstellen und mittels Schnellverschluss fixieren lässt. 

Aus Edelstahl gefertigt ist damit auch die Wärmeabfuhr des Lagergehäuses gewährleistet..

 

 

Der Vakuumtisch ist "handelsüblich" und insoweit nichts besonderes.

Die Vakuumpumpe ist mir zufällig in die Hände gefallen - ist zwar ziemlich gebraucht aber schafft mit ihren 1000 Watt noch rund -0,65 bar.

 

 

Erfahrungen

Was ich bisher mit Sicherheit sagen kann, ist, dass ich mir mit dem Betonsockel ein ziemliches Ei gelegt habe. 

Dadurch, dass der Betonsockel (aufgrund des Gewichtes von Beton und Fräse) direkt auf der Keller-Fundamentplatte steht, habe ich eine irrsinnige Schallübertragung auf das ganze Haus feststellen müssen. Fräse ich mit 24.000 Upm in Alu, dann ist das Fräsgeräusch im ganzen Haus lauter zu hören als direkt an der Fräse. 

An dieser Stelle ist also noch absoluter Nachholbedarf gegeben - derzeit in Form von diversen Experimenten was die Vibrationsentkopplung zwischen Fräse und Betonsockel betrifft. 

Die Lösung ist gefunden ........

Unter der Schaukel der Kinder lagen ein paar so Fallschutzplatten aus zusammengepressten Gummigranulat. Aus einer dieser 4cm starken Platte habe ich mir 4 Quadrate 10 x 10 cm ausgeschnitten und an den 4 Punkten unter die Grundplatte der Fräse gelegt.

UND JETZT IST RUHE !!!

 

Umbau des TFT Bildschirmes zum Touch-Screen

Nachdem ich, zwar mit ein paar Hürden aber doch erfolgreich den Umstieg auf Mach3 geschafft habe, hat mich nun letztlich die Verwendung von Maus und Trackball ziemlich genervt.

Also muss ein Touchscreen her. Aufgrund der noch immer recht hohen Preise der Touchscreens habe ich mich zu einem Umbau meines, in der Konsole eingebauten 15 Zoll TFT Schirmes entschieden.

Basis für den Umbau bildet eine resistives 15 Zoll Touchpaneel. Dieses besteht aus einer Glasplatte als Träger und einer darauf aufgebrachten berührungssensitiven Folie. Weiters ist im Lieferumfang eine kleine Elektronikplatine, ein USB Kabel und die Treibersoftware enthalten.

 

Zunächst habe ich also den TFT zerlegt und vom Gehäuse befreit und dann das Touchpaneel schön mittig auf den TFT gelegt (geht recht einfach, weil die sensitive Fläche des Touchpaneels angezeichnet ist). Damit das Paneel auch bleibt wo es ist habe ich an den Auflagerändern entlang dünnes doppelseitiges Klebeband verwendet.

 

Das gesamte Touchpaneel hat eine Dicke von ca. 2,3 mm welche beim Wiederzusammenbau mit dem Gehäuse beachtet werden muss.

 

Hier habe ich an den Befestigungspunkten je 3 Beilagscheiben als Distanzhalter eingebaut.

Dies sowohl bei der Montage des hinteren Gehäuseteils als auch des vorderen Gehäusrahmens. Ein Spalt entsteht bei dem von mir verwendeten IBM Schirm dadurch nicht, weil die innere Überlappung der beiden Gehäusehälften groß genug ist.

 

 

An einer Seite habe ich nun noch die Befestigungslasche zurückgebogen, da gerade hier das Flachbandkabel austritt. Ein Befestigungspunkt weniger spielt aber keine Rolle.

 

An der Rückseite habe ich noch einen Schlitz in das Gehäuse gefräst, um das Flachbandkabel austreten lassen zu können.

Die kleine angeschlossene Platine habe ich mit Doppelklebeband an der Gehäuserückwand befestigt.

 

 

Und schon war der TFT fertig zum Wiedereinbau.

 

 

Die auf CD mitgelieferte Treibersoftware ist schnell installiert und nach einer kurzen 4-Punkt Initialisierung ist der Touchscreen einsatzfähig.

 

Fazit:

Eine recht einfache und mit rund 190,-- Euro an Kosten erträgliche Variante um zu einem Touchscreen für die Maschinenbedienung zu kommen – wohlgemerkt bei vorhandenem TFT oder Röhrenbildschirm mit gerader Scheibe.

Ach die Eintrübung durch die vorgesetzte Scheibe würde ich als Vernachlässigbar ansehen. Der Screen funktioniert einwandfrei und auch die Bedienung von Windows bzw. Auswahl von Dateien etc. ist – Treffergenauigkeit  vorausgesetzt – mit dem Finger leicht möglich.

 

Flüsterleise Absauganlage

Es ist herrlich ... die Elte Hochfrequenzspindel fräst sich nahezu geräuschlos in das Sperrholz ... wenn jetzt nur noch der Staubsauger nicht so einen Lärm machen würde.

Hier musste dringend Abhilfe geschaffen werden:

Hierfür mussten die Vakuumpumpe, der Abscheider und der Staubsauger den Raum verlassen und wurden im Nebenraum in eine Kiste aus 60mm starken Weichfaserplatten verbannt. Damit der Schall nicht mit der austretenden Abluft des Staubsaugers transportiert wird, wird die Abluft über einen Schalldämpfer aus der Lüftungstechnik geführt.

Neben der Tatsache, dass nun mehr Platz neben der Fräse ist, ist nun die ganze Gerätschaft ordentlich verstaut und nebenbei fast nicht mehr zu hören. An der Fräse selbst hört man überhaupt nur mehr das Ansauggeräusch der Luft.

 

Zur Verbesserung der Optik habe ich noch einen Holzkasten herumgebaut, der nun als Ablage dient und dessen Deckel mittels zweier Griffe schnell und leicht abgehoben werden kann.

 

 

Neben der Tatsache, dass nun mehr Platz neben der Fräse ist, ist nun die ganze Gerätschaft ordentlich verstaut und nebenbei fast nicht mehr zu hören. An der Fräse selbst hört man überhaupt nur mehr das Ansauggeräusch der Luft.

 

 

Alles gut verpackt ... die Vakkuumpumpe befindet sich genau unter dem Staubsauger.

 

 

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