Hier die Auflagefläche für das Drehkranzlager:

Mit dem Drehkranzlager
vorbereitet zur Aufnahme des Turms.
Das Drehkranzlager selbst ist aus Aluminium,
kugelgelagert und hat einen Zahnkranz Modul 1,5 für den Antrieb.



Umbau der Steuerventile von Hand- auf Servobetrieb:
Um die hydraulischen Steuerventile mittels RC-Servo bedienen zu können habe ich zunächst die Rückstellfedern unter den hinteren Abdeckungen herausgenommen, weil die Rückstellung auf Null ja in Zukunft vom Servo übernommen wird.
Ausserdem brauchen die Servos dann nicht gegen die Federkraft arbeiten.
Dann wurden die vorderen Abdeckungen
entfernt und die Umlenkungen für die Handhebel abgebaut.
Stattdessen habe ich spezielle Gabelköpfe gefertigt, an denen die Schubstange
zum Servo befestigt werden kann.

Turbine - Kupplung - Getriebe:
Damit die Arbeitsturbine im Standgas und jenen Drehzahlen, bei denen noch nicht genug Drehmoment zur Verfügung steht zu entlasten und sie
sich frei drehen kann wurde die Verbindung Turbine-Getriebe mit einer Fliehkraftkupplung ausgestattet.
Diese Arbeiten haben sich zäh in die Länge gezogen .......
Dazu wurde zunächst die originale Zentrierschraube der Turbine entfernt und durch eine eigens gefertigte hochgenaue Schraube ersetzt, deren
Ende einen Lagersitz bildet.

Diese Schraube nimmt im weiteren ein Lager auf durch welches die Fliehkraftkupplung sich in der Glocke zentriert.


Hier zentriert sich die Fliehkraftkupplung in der Glocke und ermöglicht desweiteren den Kraftschluss ins Zahnriemengetriebe.

Das nunmehr endlich fertiggestellte Zahnriemengetriebe mit der angeflanschten Doppelpumpe hat eine Übersetzung von 1:2,66, um die
Drehzahl von ca. 8000 Upm an der Turbine auf rund 3000 Upm an der Hydraulikpumpe zu reduzieren.

Mittlerweile sind einige der notwendigen Einbauten fertig gestellt.
Die Hydraulikmotoren sind hinten links und rechts aussen montiert um im Innenraum mehr Platz zu lassen.
In die Druckleitungen der Hydraulikmotoren ist jeweils ein Kugelhahn eingebaut um die Motoren "freizuschalten" damit man den Panzer schieben oder ziehen kann - ohne diese Freischaltung würden die Motoren sich ohne laufende Turbine nicht drehen lassen.
Jeweils davor sitzen die beiden seitlichen Zusatztanks mit einem Volumen von je ca. 2 Liter.
Die Einheit Turbine - Kupplung - Getriebe - Pumpe sitzt hinten mittig.
Die Steuerventile sind ebenfalls fertig aufgebaut, durch Servo gesteuert und sitzen im vorderen Bereich.
Ganz vorne kommt demnächst noch der Tank für rund 10 Liter Hydrauliköl.
Die Hydraulikleitungen sind bis auf die Saugleitungen der Pumpe und die Tankrückführung fertig.

Als nächstes muss also der Hydrauliköltank geschweisst und eingebaut werden sowie der Kerosin-Haupttank und die restliche Elektronik der Turbine.
Nachdem nun die Bauteile der Wanne im Wesentlichen alle gefertigt sind und auch bereits lackiert, kann nun Schritt für Schritt mit dem
Einbau der einzelnen Komponenten begonnen werden.


Nunmehr sind alle notwendigen Einbauten in der Wanne erledigt und die gesamte Hydraulikanlage sowie die elektrische Anlage für die Turbine und die RC Steuerung fertiggestellt.

Nun kann es an das erste Betanken gehen und die seit langem erwartete Testfahrt der Wanne kann erfolgen.

Hier der Link zum Video der Testfahrt:
http://www.youtube.com/watch?v=p4ptMchIGW0
Ergebnisse der Testfahrt
Die Turbine dreht mit
ca. 160.000 Upm, das ist dann recht hochfrequent und das schafft das Mikro der
Kamera nicht mehr ... also in echt klingt das ein bisschen besser.
"Wir brauchen mehr Power" ... die Hydraulikmotoren scheinen zu wenig
Leistung zu bringen. Nämlich zu wenig um den Panzer auf der Stelle zu drehen
bzw. ordentlich zu Lenken. Die Gründe dafür untersuche ich gerade und bin
dabei die ganzen Berechnungen nocheinmal nachzuvollziehen.
Weiters müssen die
Druckverhältnisse im Hydrauliksystem mit einem Manometer überprüft werden. Es
liegt mir der Verdacht nahe, dass die Überdruckventile an den Steuerventilen zu
niedrig eingestellt sind.
Die Turbine ist noch weit von Ihrer Leistungsgrenze entfernt gewesen, denn mit
550 Grad Abgastemperatur sind noch fast 150 Grad (bis ca.700) nach oben frei.
Aber das hat schon mal Laune gemacht.
Mittlerweile konnte ich die vorgenannten Probleme beheben und das Hydrauliksystem funktioniert nun.
Das Ergebnis der
Testfahrt seht ihr hier ... http://www.youtube.com/watch?v=mBJFJCyexNI
Etwas Feintuning ist noch zu machen aber zunächst steht nun die Abgas- und Zuluftführung zur Realisierung an, damit ich nicht mehr als "Cabrio" fahren muss.
Parallel dazu gehen die Arbeiten am Deckel und am Turm langsam voran...




