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Panzer

M1 A1 Abrams 1:5,5

 

 

 

Projektstart 

 

In der nächsten Zeit wollen wir einmal etwas ganz anderes bauen.

Kettenfahrzeuge haben durch den hohen Bauaufwand, die vielen Einzelteile einen ganz eigenen Reiz. Im Gegensatz zum Hubschrauber haben sie auch den großen Vorteil, dass sie nicht vom Himmel fallen können.

 

Bei diesem Projekt haben wir uns für den Nachbau des amerikanischen M1A1 Abrams Panzer entschieden.

Der M1 Abrams ist seit den 1980er-Jahren der Hauptkampfpanzer United States Army und des United States Marine Corps und wird als einer der wenigen Panzer weltweit mit einer Gasturbine als Antriebsaggregat ausgerüstet.

 

Unser Abrams soll im Maßstab 1:5,5 komplett aus Metall, d.h. Stahl und Aluminium/evtl. Messing gebaut werden. Der etwas unrunde Maßstab von 1:5,5 ergibt sich einfach aus der Tatsache, dass der Kellerausgang  nur 70cm breit ist und der Panzer in diesem Maßstab dann ca. 67cm und somit gerade noch passt.

 

Geplante Daten:

Länge über alles:     1787mm
Breite über alles:     665mm
Höhe:                        525mm
Gesamtgewicht:       geschätzte 250 bis 300 kg
Motor:                        2-Wellen Turbine
Leistung:                    ca. 8KW bei 175.000 Upm
Kraftübertragung:      vollhydraulischer Antrieb

 

 

Bis jetzt besteht das Projekt noch aus einigen Zeichnungen in 3D und auch in 2D als Fertigungsunterlagen ...... 

 

 

 

 

 

Ich war über die Feiertage nicht ganz untätig und so sind die ersten Teile für den Abrams schon fertig bzw. in Arbeit.

 

Hier zunächst die plasmageschnittene und gekantete  Wanne aus 3mm Stahlblech. Die Bierflasche gibt einen recht guten Anhaltspunkt für die Größe der Wanne.

Die Stahlblechteile um die Wanne vorne und hinten zu verschließen müssen noch geschweißt werden.

 

Die Hydraulikmotoren und die Steuerventile welche noch so umgebaut werden müssen, dass sie mittels Servo bedient werden können.

 

Einige der vielen Kleinteile für den Kettenantrieb sind bereits fertig bzw. in Arbeit.

 

 

 

Einige Teile wie z.b. die Kettenräder und die Schwingarme für die Laufrollen sind aus Stahl plasmageschnitten.

 

Andere wiederum - wie die Buchsen für die Schwingarme werden händisch auf der Drehmaschine hergestellt, 

was naturgemäß etwas Zeit in Anspruch nimmt, da jedes einzelne Teil nach Zeichnung gefertigt werden muss. 

 

 

 

Hier entstehen gerade die Bohrungen für die Lagerblöcke der Antriebsräder.

Diese sind aus Aluminium aus dem Vollen gedreht und enthalten je 2 Kugellager  6004-2RSH.

 

 

 

 

Ebenfalls aus dem Vollen gedreht - die Innenteile der Antriebsräder an denen jeweils links und rechts ein Zahnkranz aufgeschraubt wird.

 

 

 

Jetzt fehlen hier nur noch ein paar Bohrungen mit Gewinde und die Schrauben.

 

Hier wird gerade eine Schlüsselfläche zur Aufnahme des inneren Hebels für die Federung auf eine Schwingarmachse gefräst.

 

 

 

 

Für die Ketten sind hier schon einmal 320 Kettenbolzen aus 5mm Edelstahl vorgefertigt und warten auf die restlichen Teile der Kette.

 

 

 

Noch immer befinde ich mich in der Teilefertigung ....

Mittlerweile haben sich für die Ketten noch 320 gefräste Kettenschlösser aus Edelstahl hinzugesellt.

 

 

 

 

Die Wanne hat bereits die Schwingplatten und die Schwingen zur Montage der Laufräder montiert bekommen ...

 

 

 

... und die ersten Aluminiumplatten für den Aufbau dürfen auf der Wanne probesitzen.

 

 

 

Die Lagerblöcke für die Antriebskettenräder sind auch schon fertig gestellt und ebenso die 20mm starken Antriebsachsen.

 

 

 

 

Hier sind die 32 Verschleißscheiben aus Stahl zu sehen, die zwischen den Laufrädern montiert werden, um den Verschleiß am Aluminium der

Laufräder möglichst gering zu halten.

 

 

 

 

Die Laufräder aus Aluminium bekommen einen "Gummi" aufgegossen, bestehend aus einer weichelastischen 2-Komponenten Polyurethangießmasse

namens EBALTA GM273 mit einer Shore-A Härte von 90. Dazu wurden 4 Formen aus Hart-PVC gedreht, in welche dann die Aluräder hineingesteckt 

und mit der Polyurethangießmasse umfüllt werden.

 

 

 

Nach einem mehrstündigen Schweiss- und Schleifmarathon ist nun die Basis für das Oberdeck des Abrams im Groben fertig.

Bestehend aus 3mm Aluminiumblech kann man jetzt erkennen, dass es sich um ein Panzerfahrzeug handeln wird.

 

 

 

 

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